Samstag, 5. Mai 2007
SOA – warum APIs auch intern wichtig sind
Das Prinzip der Service Orientated Architecture (SOA) findet sich heutzutage in jeder wirklich skalierbaren und guten Webapplikation wieder. Auch sevenload setzt auf SOA. Bevor ich jedoch davon erzählen kann, möchte ich zunächst die SOA-Basics erklären.
Im Allgemeinen geht es dabei darum, einzelne Funktionen der Software so gründlich es geht voneinander abzukapseln und in unabhängige Services (Komponenten) zu verpacken. Diese kommunizieren dann über eine klar definierte Schnittstelle (API) untereinander und ermöglichen so eine sehr saubere und parallele Entwicklung.
Das ist ein bißchen wie bei großen Lego-Sets aus früheren Zeiten: Erst baute man den Dino-Kopf, dann den Dino-Rumpf, dann hat man beides zusammengesteckt. Das Gute daran war: Ich konnte den Kopf bauen, mein Sandkastenfreund gleichzeitig den Rumpf. Wir mussten uns nur auf die Verbindungsteile einigen.
Zurück zum Code: Lediglich die Schnittstelle (Input & Output) eines Service muss also geregelt und definiert sein – wie Vorgänge intern abgewickelt werden, ist dem Entwickler der einzelnen Komponente selbst überlassen.
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