Freitag, 28. März 2008
Endlich: Der sevenload-Relaunch
Vor unserem Team liegt ein spannendes Wochenende: Wir tragen die Früchte unserer vielmonatigen Arbeit an die Web-Öffentlichkeit.
Nach langer Schreibpause gibt es deshalb auch mal wieder ein kurzes Blogposting von mir. Die letzten Monate waren 24/7 meinem Baby sevenload gewidmet, da blieb nicht viel Luft zum Schreiben.
Nachdem wir in 2007 schon diverse B2B-Projekte (z.B. sportsfreunde.de, BMW-web.tv) umgesetzt haben, wird nun endlich auch unser eigenes Portal auf den aktuellen technologischen Stand (sevenload Platforms) gebracht.
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Nun sitzen wir hier, und blicken einer langen Nacht ins Auge. 36 Stunden ohne Schlaf, davon liegen noch knapp 22 vor mir. Und ich freu mich drauf!
So ein Relaunch ist eine komplexe Operation, gerade wenn man ihn in dem Umfang durchführt, wie wir es nun tun. Durch Änderungen in der dahinterliegenden Datenstruktur und Systemarchitektur müssen innerhalb weniger Nachtstunden Millionen und Abermillionen von Datensätzen und Dateien angepasst, umgewandelt und restrukturiert werden. Dabei muss jede Systemkomponente und damit jedes Teammitglied Hand in Hand arbeiten, und es müssen zahlreiche Phasen und Checks durchlaufen werden.
Manche Dinge kann man parallelisieren, manche hängen voneinander ab. Manche Prozesse laufen reibungslos ab, andere werfen unvorhergesehene Probleme auf. Deshalb herrscht bis zum Schluss Anspannung und Aufregung. Wir fühlen uns hier wie im Space Operations Center - alle Entwickler reden und fragen quer durch den Raum, denn effektiver ist eine solche Nacht nicht durchführbar. Alle 30 Minuten ruft jemand Dinge wie “Datenport Core abgeschlossen“, “Reindizierung der Tables ist glatt durchgelaufen” oder “File-Merging komplett“.
Wenn man dann auf die Uhr schaut, wurde der Zeitplan mal mehr und mal weniger genau eingehalten, aber im Großen und Ganzen pendelt er sich immer wieder ein. Aktionen wie unsere Workshop Weeks haben das Team für solche Situationen zusammengeschweißt.
Es liegt noch viel vor uns, und ich werde gerade wieder dringend gebraucht. Was man anfängt, muss man auch zu Ende bringen. Bei Ibo und im sevenload Blog gibt es weitere und regelmäßig aktualisierte Relaunch-News. Drückt uns die Daumen!



Das ist ein bißchen wie bei großen Lego-Sets aus früheren Zeiten: Erst baute man den Dino-Kopf, dann den Dino-Rumpf, dann hat man beides zusammengesteckt. Das Gute daran war: Ich konnte den Kopf bauen, mein Sandkastenfreund gleichzeitig den Rumpf. Wir mussten uns nur auf die Verbindungsteile einigen.
zu Der sevenload Relaunch-Film
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zu sevenload und die Whitelabels